Florierend Feldkirch

Text: Emely Nobis / Bild: Frits Roest

Feldkirch in Vorarlberg hat ein gut erhaltenes mittelalterliches Stadtbild, eine blühende Kulturszene und viele nette Restaurants und Geschäfte. Lassen Sie sich von dieser Grenzstadt am Fluss Ill verführen.

Marktgasse


Sir Arthur Canon-Doyle © Wikimedia Commons

„Es gibt keinen schöneren Ort in ganz Vorarlberg“, sagte Sir Arthur Conan Doyle über Feldkirch. Der Schöpfer von Sherlock Holmes lebte im Schuljahr 1875-76 als einer der internationalen Schüler des damals berühmten Jesuitengymnasiums Stella Matutina in der Stadt. Der damals 16-Jährige las Bücher von Edgar Allan Poe – eine große Quelle der Inspiration für seine eigene Arbeit – und veröffentlichte seine ersten Gedichte und Kurzgeschichten in der Schülerzeitung The Feldkirchian Gazette.

Das obige Zitat stammt aus seiner 1890 veröffentlichten kurzen Kriminalgeschichte Ein pastoraler Schrecken. Obwohl sein Gedächtnis nicht ganz richtig ist (Feldkirch liegt nicht an der Donau, sondern an der Ill), ist seine Begeisterung für dieses „centre of a large tract of hilly and pastoral country” nicht geringer.

Feldkirch liegt im äußersten Westen Österreichs an der Grenze zu Liechtenstein und der Schweiz, eingebettet zwischen den Alpen und dem Illtal. Die Stadt selbst hat einen schönen, gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern: enge gepflasterte Gassen, Stadttore, Türme, Klöster und Häuser aus dem 13. bis 16. Über allen thront die Schattenburg, die um 1200 vom Gründer von Feldkirch, Graf Hugo I. von Montfort, erbaut wurde. Der Aufstieg zu diesem Schloss (heute ein Museum) dauert etwa zehn Minuten vom Stadtzentrum aus. Die Belohnung ist ein Panoramablick auf das historische Stadtzentrum.

Dachterrasse

Montforthaus © Petra Rainer

Wer Feldkirch zum ersten Mal besucht, wird wahrscheinlich von ihrem urbanen, dynamischen Charakter überrascht sein. Wo eine historische Kulisse andere Orte lähmt oder zu Freilichtmuseen macht, versteht es Feldkirch, ihre Vergangenheit harmonisch mit dem zu verbinden, was in der heutigen Zeit notwendig ist, um eine Stadt lebenswert zu erhalten. Ein gutes Beispiel ist das Kongress- und Kulturzentrum Montforthaus aus dem Jahr 2015. Als die Stadthalle aus den 1970er Jahren – die früher an dieser Stelle stand – renoviert werden musste, wurde schließlich beschlossen, sie abzureißen und die umliegenden Parkplätze unter die Erde zu bringen. Auf dem so entstandenen großzügigen Platz platzierten die Architekten ein zeitgenössisches multifunktionales Gebäude mit einer Fassade, die aus drei horizontalen Streifen besteht: ein Glasstreifen zwischen zwei Streifen aus Jurakalkstein. Die Farbe der Kalksteinplatten entspricht der der mittelalterlichen Schattenburg. Das transparente Glasband reflektiert tagsüber das historische Stadtzentrum und fungiert abends als Leuchtfeuer. Im Inneren gruppieren sich alle Räume um ein geräumiges Atrium mit einer großen Wendeltreppe. In diesem Atrium befindet sich das örtliche Fremdenverkehrsbüro und es gibt Sitzplätze, wo man sich treffen oder ausruhen kann. Und voilà: Der ehemals etwas zerklüftete, von der Stadt abgeschnittene Platz wurde schnell zu einem beliebten Treffpunkt. In und um das Montforthaus werden inzwischen zahlreiche Aktivitäten organisiert. Ein attraktives Highlight ist auch das Restaurant mit Dachterrasse im obersten Stockwerk, das den Blick über das Stadtzentrum bis in die Schweizer Berge und nach Liechtenstein schweifen lässt.

Arkaden entlang der Neustadt

Neben dem Montforthaus gibt es in Feldkirch weitere Orte, an denen Alt und Neu eine harmonische Ehe eingehen. So finden sich beispielsweise in den historischen Arkaden zu beiden Seiten der Marktgasse und der Neustadt zahlreiche trendy Restaurants, Cafés und originelle Geschäfte. Die Johanniterkirche, die älteste Kirche Feldkirchs, ist heute ein Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst. Der relativ “neue” Stadtteil um den Bahnhof (Bahnhofstraße, Reichsstraße) ist wegen der repräsentativen Villen, die das wohlhabende Bürgertum hier in der zweiten Hälfte und am Ende des 19. Jahrhunderts bauen ließ, einen Umweg wert. Die meisten Villen befinden sich noch in Privatbesitz, aber wo dies nicht der Fall ist, sucht die Stadt auch hier nach einem geeigneten neuen Zweck. So wurde z.B. das rote Jugendstil-Gebäude Villa Claudia von 1884 (Bahnhofstraße 6, ein ehemaliges Bürgermeisterhaus) vor dem Verfall bewahrt, indem darin das Standesamt eingerichtet wurde. In der historischen ‚Ritterstube‘ geben sich Paare nun gerne das Ja-Wort. Darüber hinaus gibt es regelmäßige (kostenlose) Ausstellungen im Gebäude: eine gute Gelegenheit, es von innen zu besichtigen.

Stella Matutina: berühmtes Jesuiteninternat

Stella Matutina

Mehr als vierhundert Jahre lang wurde Feldkirch zum Teil durch die Anwesenheit der Gesellschaft Jesu, bekannt als Jesuiten, geprägt. Zwischen 1649 und 1733 betrieben sie im Stadtzentrum das erste Gymnasium Vorarlbergs. Nachdem sie Feldkirch verlassen hatten (1733 wurde der Orden von Papst Clemens XIV. aufgelöst), ging das intellektuelle Niveau bald zurück, und die Zahl der Schüler sank drastisch. 1814 setzte Papst Pius VII. den Orden wieder ein. Als dann 1847 die Jesuiten während der Reformation aus der Schweiz vertrieben wurden und in den umliegenden Ländern Zuflucht suchten, kam Feldkirch wieder ins Spiel. Die Stadt hatte sich mit dem Bau einer Kaserne verschuldet, in der Hoffnung, dass der Kaiser hier Truppen stationieren würde. Als dies nicht geschah, verkauften sie 1856 diese Leonhard-Kaserne an die Jesuiten und baten sie, das Gymnasium erneut zu leiten. Es erwies sich als Erfolg: Die Zahl der Schüler wuchs rasch und auch das kulturelle Leben erhielt Auftrieb, denn Theater und Musik waren ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung. Die neue Präsenz der Jesuiten rief auch Widerstand hervor. Liberalen Bürgern (darunter vielen Fabrikanten) gelang es 1868, den Kaiser davon zu überzeugen, dass das Gymnasium in die Hände der Regierung kommen sollte. Die Jesuiten reagierten auf diese “Enteignung” mit der Gründung eines Privatgymnasiums mit Internat. Diese Stella Matutina erwarb sich bald den Ruf, eine der besten Privatschulen im deutschsprachigen Raum zu sein. Zum Zeitpunkt ihrer abrupten Schließung im Jahr 1979 (hauptsächlich wegen Lehrermangels) hatten insgesamt 10.648 Schülerinnen und Schüler die Eliteschule besucht, hauptsächlich aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, aber auch aus anderen europäischen Ländern. Vor allem in den ersten Jahren waren die meisten von ihnen Söhne von Adelsfamilien (darunter die Thronfolger von sechs regierenden Königshäusern), Großgrundbesitzern, Fabrikanten und Kaufleuten. Viele von ihnen erreichten später hohe (politische) Positionen im deutschsprachigen Raum oder wurden als Wissenschaftler, Theologen, Schriftsteller und sogar als Papst bekannt (Archille Ratti/ Pius XI.).

Kultur und Design

Wasserturm

So verlockend es auch sein mag, in Feldkirchs hipp-historischer Altstadt ,hängen zu bleiben‘, geht es am zweiten Tag unserer Städtereise hinunter zur Ill am südlichen Stadtrand. Vom ehemaligen Pulverturm von 1460 gehen wir entlang der Uferpromenade zum Wasserturm von 1482. Die Türme, früher Teil der südlichen Stadtmauer, stehen als Wachposten entlang des Flusses. Flussaufwärts können wir sehen, wie eng die Schlucht ist und wie sich die Ill ihren Weg bahnen muss. Am Wasserturm könnten wir über die Montfort-Brücke zum anderen Ufer hinübergehen, aber wir gehen noch ein Stück weiter, bis wir die Heilig Kreuz Brücke erreichen. Diese schmale Brücke von 1536-38 führt uns nach Heiligenkreuz. Dieser etwas versteckte, gegen die Felsen gebaute Stadtteil ist einer der ältesten und romantischsten der Stadt, mit engen, ruhigen Gassen, gepflegten (Fachwerk-)Häusern, einem Dorfbrunnen und einer kleinen Kapelle, die 1380 von Rudolf V., dem letzten Grafen von Montfort, als Dank für seine sichere Rückkehr von einer Pilgerreise nach Jerusalem gegründet wurde. Die Fresken aus dem 14. Jahrhundert im Inneren können (nach Diebstahl und Vandalismus) leider nur im Rahmen einer Stadtführung besichtigt werden. Übrigens ist der Landkreis Heiligenkreuz älter als Feldkirch selbst. Schon im frühen Mittelalter war hier die einzige Brücke über die Ill, was der Siedlung große Bedeutung verlieh. Als Feldkirch im Fin de Siècle expandieren wollte und ganze Grundstücke auf der anderen Seite der Ill erwarb, wurde auch Heiligenkreuz eingemeindet. Große Gebäude, für die in der Stadt selbst kein Platz war, wie z.B. das Landesgericht (1903/05) und das Bundesfinanzgericht (1911/12), wurden auf den brachliegenden Uferabschnitten daneben errichtet.

Landesgericht

Vorbei an den schönen Jugendstilbauten überqueren wir die Graf-Hugo-Wuhrgang-Promenade von Heiligenkreuz zurück in Richtung Montfort-Brücke und gehen ein Stück weiter ins Reichenfeld hinein. Dieser Park mit einer Reihe großer Gebäude aus dem Fin de Siècle war bis 1979 im Besitz der Jesuiten des Stella-Matutina-Gymnasiums. Heute beherbergen die Gebäude Ausbildungsstätten wie das Konservatorium und die Musikschule und in den historischen Sälen finden regelmäßig Live-Konzerte, Kabarettvorstellungen, Vorträge und andere kulturelle Veranstaltungen statt. Der Standort – umbenannt in Kulturquartier – ist autofrei und bietet vor allem in den Sommermonaten ein einzigartiges Ambiente. So findet beispielsweise im und um das ehemalige Hallenbad (Altes Hallenbad) jeden Sommer das Poolbar-Festival statt, mit DJs, Diskussionen und Konzerten renommierter (Pop-)Bands. Tagsüber können Sie hier einfach hereinspazieren und an der Bar am Rand des (trockengelegten) Schwimmbads etwas bestellen. Wir kommen auch an einem Fußball-WM-Nachmittag herein und setzen uns mit unseren Getränken auf eine der Stufen im Pool. Während wir das Spiel zusammen mit einer Gruppe (älterer) Jugendlicher verfolgen, merken wir, wie einladend und ‚cool‘ die Atmosphäre ist.

Nach dem Spiel besuchen wir ein wenig weiter den Fesch’markt im ehemaligen Pförtnerhaus. Während dieses dreitägigen Festivals für Design, Kunst und Mode präsentieren etwa hundert junge Designer und Kreative aus der Region ihre (Prototypen von) Produkte. Gegen eine geringe Eintrittsgebühr können Sie hier stöbern und individuelle Mode, Schmuck, Accessoires und sogar neue, hippe Whiskys kaufen.

Wir verlassen das Kulturquartier Reichenfeld – ein weiteres schönes Beispiel für die harmonische Verbindung von Geschichte und heutigem Zeitgeist – und nehmen die stählerne Fußgänger- und Fahrradbrücke Illsteg zurück in die Innenstadt.

Wildpark und Weinfest

Wolf

Feldkirch hat nicht nur ein blühendes kulturelles Leben. Wie an vielen Orten in Österreich ist die Natur gleich um die Ecke, so dass man urbanes Flair und Spaziergänge im Grünen gut miteinander verbinden kann. An unserem letzten sonnenverwöhnten Tag in der Stadt gehen wir die Weinberggasse und den Ardetzenweg hinauf zum Wildpark Feldkich: ein steiler, aber faszinierender Aufstieg vorbei an Villen aus allen Stilepochen des letzten Jahrhunderts. Im Wildpark (kostenlos zugänglich) folgen wir dem Familienpfad entlang der Zäune, hinter denen etwa 160 (ehemals) einheimische Tiere wie Rotfüchse, Steinböcke, Bergmurmeltiere, Wölfe, Schneehasen, Füchse und weiße ‚Barockesel‘ leben. Jedem von ihnen steht ein großes Gelände zur Verfügung, und ‚Sehen oder nicht sehen‘ ist daher manchmal eine Frage des Glücks. Zum Glück sind wir früh dran und es ist noch ruhig. Ein Luchs, der in der Nähe des Zauns schläft, lässt sich von uns und ihren zwei verspielten Jungtieren nicht stören.

Lux

Auch im Wildpark beginnen zahlreiche Wanderwege, aber nach einem Drink auf der schattigen Terrasse des Wildpark-Kiosks beschließen wir, zurück in Richtung Zentrum zu laufen. Diesmal nehmen wir die steile, jahrhundertealte Weinbergstiege gleich nach dem Beginn der Weinberggasse. Zu beiden Seiten dieser Treppe befinden sich die einzigen Weinberge der Stadt: der Ardetzenberger Weingarten ‘Am Bock’. Sie sind im Besitz der Familie Fulterer, die jedes Jahr etwa drei- bis viertausend Flaschen Wein produziert. Vor Jahrhunderten florierte der Weinbau in ganz Vorarlberg und war sogar eine wichtige Einnahmequelle für eine Stadt wie Feldkirch. Kaiser Maximilian I. schätzte den Feldkircher Wein sehr, denn seine Aussage: „Wenn Unser lieber Herrgott nach Feldkirch komme, so müsste er sich ein Räuschlein antrinken!“

Weinbergstiege

Jahrelange Missernten und Billigimporte (vor allem seit der Eröffnung des Arlbergtunnels) haben die Weinwirtschaft in ganz Vorarlberg mehr oder weniger ausgelöscht. Während des jährlichen Feldkircher Weinfestes wird kein einheimischer Wein ausgeschenkt, aber kann man Weine aus ganz Österreich verkosten. Das machen wir auch, als passender Abschluss unserer Weinbergwanderung. In der Marktgasse – wo das Weinfest stattfindet – kaufen wir an einem der vielen Stände Wein und Flammkuchen. Wir setzen uns auf eine Holzbank an einen langen Tisch und genießen das schöne Wetter, den fröhlichen Auftritt einer Blaskapelle und – wieder einmal – die entspannte Atmosphäre. Chill!

Freiheitsbrief

Rathaus

Das Rathaus von Feldkirch (Ecke Neustadt/Schmiedgasse) besticht durch die auffallend großen Fresken an den Außenwänden. Sie stammen aus dem Jahr 1937 und zeigen unter anderem Schlüsselmomente der Stadtgeschichte. Das vielleicht wichtigste Ereignis ist an der Fassade der Neustadt zu sehen: die Schenkung des Großen Freiheitsbriefes von Graf Rudolf V. an die Stadt Feldkirch am 17. Dezember 1376. Rudolf V. war der letzte Graf von Montfort, das Adelsgeschlecht, das Feldkirch über zweihundert Jahre lang regiert hatte. Da er keine Nachkommen hatte, beschloss er 1375, seine Grafschaft an die österreichischen Habsburger zu verkaufen, unter der Bedingung, dass die Übertragung erst nach seinem Tod stattfinden würde. Im Kaufvertrag legte er auch alle möglichen Privilegien für die Feldkircher Bürger fest, wie z.B. einen festen niedrigen Steuersatz, ein Verbot neuer Sondersteuern, ein volles Erbschafts- und Heiratsrecht, das Recht auf Reisefreiheit und die Teilnahme an der Wahl von Politikern. All dies wurde in dem bereits erwähnten Großen Freiheitsbrief festgehalten. Im Falle von Konflikten zwischen Feldkirch und den Habsburgern würde das neutrale Zürich als Schiedsrichter fungieren. Dennoch misstrauten die Feldkircher den Habsburgern und beschlossen daher, den Freiheitsbrief in Zürich zu hinterlegen. Es wurde festgelegt, dass der Brief nur an einer Delegation von sechs Räten aus Feldkirch ausgehändigt werden durfte – vorausgesetzt, sie würden selbst nach Zürich kommen. Rudolf V. starb 1390. Der Freiheitsbrief blieb bis zur Regierungszeit von Kaiserin Maria Theresia (1740-1780) gültig. Erst 1996 beschloss Feldkirch, das historische Dokument tatsächlich zurückzuholen. Wie damals festgehalten, wurde es vom Bürgermeister persönlich – in Begleitung von sechs seiner Ratsherren – in Zürich abgeholt.

Das Rathaus, das zwischen 1490 und 1493 erbaut und nach dem großen Stadtbrand von 1697 renoviert wurde, ist eines der Gebäude, die im Rahmen der Stadtführungen besichtigt werden, die zwischen Mai und Anfang Oktober jeden Mittwochnachmittag um 16.30 Uhr stattfinden. Kosten: 5 €. Treffpunkt und Buchung: Tourismus Feldkirch, Montforthaus, Montfortplatz 1.

Tipps &  Adressen

Allgemein

Feldkirch (ca. 32.000 Einwohner), die westlichste Stadt Österreichs, ist von Bregenz am Bodensee über die Autobahn A14 in etwa 15 Minuten erreichbar. Feldkirch hat einen eigenen Bahnhof. Die nächstgelegenen Flughäfen sind Innsbruck, Zürich oder Friedrichshafen.

Allgemeine Informationen über Unterkünfte (einschließlich Waldcamping), Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen, Führungen durch die Stadt und Monforthaus, Wanderwege in der Umgebung und vieles mehr: Tourismus Feldkich, Montforthaus, Montfortplatz 1, feldkirch.travel

Essen & Trinken

Rauch

Restaurant und angrenzende Bar mit städtischem Flair in dicken, historischen Mauern und unter Arkaden. Dank der Terrasse unter den Arkaden ist das Café vor allem im Sommer ein beliebter Treffpunkt. Das Restaurant bietet eine leichte, kreative regionale Küche. Marktgasse 12-14, rauchgastronomie.at

Dogana

Dieses himmelblaue Haus aus dem Jahr 1400 am Fuße der Schattenburg beherbergt im Untergeschoss eine Bar, im Erdgeschoss ein (Food-)Café für den kleinen Hunger und darüber ein Feinschmeckerrestaurant mit umfangreicher Weinkarte. Die Küche (klassisch mit Fusionselementen) ist ausgezeichnet und der Service gastfreundlich. Neustadt 20, dogana.com

E3

In dem hellen, modernen Restaurant im dritten Stock des Montforthauses überblickt man durch die Glasfassade oder von der Terrasse aus das historische Stadtzentrum. Wechselnde, gut zubereitete Saisongerichte. Montfortplatz 1, montforthausfeldkirch.com

Schützenhaus

Die Adresse für Liebhaber einer authentischen, stimmungsvollen Gaststube und hervorragender Speisen: sowohl ‚Wirtshausklassiker‘ als auch moderne und leichte Gerichte. Das Ambiente mit Holzvertäfelungen und reich bemalten hölzernen Bogenschießscheiben entlang der Wände ist einmalig. Im gleichen Gebäude befindet sich das Schützenscheibenmuseum (kostenlos, wenn Sie hier speisen) mit rund 240 Exponaten, die seit 1375 von der Schützengilde Feldkirchen gesammelt wurden. Göfiserstraße 2, schuetzenhaus.at

Landgasthof Schäfle

Restaurant der Familie Fulterer, Besitzer des letzten Weinbergs von Feldkirch. Das Restaurant serviert regionale und internationale Küche und verwöhnt die Gäste mit selbstgebackenem Steinofenbrot und natürlich mit den hausgemachten Weinen des Ardetzenbergs. Naftastraße 3, schaefle.cc

Hecht

Das älteste Café-Restaurant in Feldkirch, mit einer Terrasse unter den Arkaden, ist der Ort, um in Ruhe Zeitung zu lesen oder einfach die entspannte Atmosphäre zu genießen. Die kunstbegeisterte Gastgeberin ist ein Fan von subtilem Jazz und serviert in ihrem kleinen Zimmer köstliche Suppen und Flammkuchen. Neustadt 10, facebook.com/cafehechtfeldkirch

Zanona

Feldkirchs köstlichste Kuchen, Gebäck und Pralinen können im Café Zanona verzehrt werden. Alles wird vor Ort in der Konditorei mit echter Butter und Schlagsahne statt mit vorgefertigten Produkten zubereitet. Montfortgasse 3, zanona.at

Schlosswirtschaft

Abendessen im Innenhof der Schattenburg. Das Menü ist traditionell. Das Schattenburgschnitzel genießt einen gewissen Ruhm, weil es eines der größten in Österreich ist. Burggasse 1, schattenburg.cc

Einkaufen

Markt

Zweimal wöchentlich findet in der Marktgasse ein Markt mit zahlreichen Produkten aus der Region sowie aus Italien und Frankreich statt. Von März bis November, an jedem ersten und dritten Samstag im Monat, ist dieser Markt ein echter Bauernmarkt, in dessen Mittelpunkt die lokalen Bauern und ihre Produkte stehen. Marktgasse, dienstags und samstags von 8 bis 13.30 Uhr.

Grünzone

Netzwerk von zwölf nachhaltigen Geschäften in Feldkirch mit Schwerpunkt auf lokaler, biologischer Produktion, fairem Handel und sozialer Verantwortung. Unter anderem Bekleidungsgeschäft Kleidergrün, Kunsthandwerksladen Extrigs und Geschenkladen Kona – Schöne Dinge. grünzonefeldkirch.at

7 Spice

Kein Gewürz (pur oder gemischt), das Sie in diesem Geschäft, das zu einer jungen deutschen Kette gehört, nicht finden werden. Sie verkaufen auch schöne (pikante) Geschenke. Mühletorplatz 18, 7spice.de

Zartbitter

Die Chocolaterie von Roswitha Althof ist ein Paradies für Naschkatzen, mit einer großen Auswahl an Spezialschokolade und anderen Süßigkeiten aus aller Welt. Kreuzgasse 16, zart-bitter.at

Gummi Kühne

Ein Laden, wie man ihn kaum noch sieht, mit (Haushalts-)Produkten aus Gummi und Kunststoff: Vom Regenstiefel bis zu Kunstblumen, vom Sieb bis zum Duschvorhang, von der Badeente bis zur Tischdekoration. Der Ort, an dem Sie etwas finden, das Sie nicht gesucht haben, aber nutzen können. Kreuzgasse 14, gummikuehne.at

Sehen & Tun

Fesch’markt

Ausstellungen/Öffnungszeiten Museum Johanniterkirche: Marktgassse 1, johanniterkirche.at

Ausstellungen und Öffnungszeiten Villa Claudia: kunstvorarlberg.at

Termine Fesch’markt (mehrmals im Jahr in Feldkirch, Wien, Graz und Linz): feschmarkt.info

Poolbar-Festival, im Jahr 2019 vom 5. Juli bis 11. August: poolbar.at

Wildpark Feldkirch: wildparkfeldkirch.at

Termine und Programm Feldkircher Weinfest 2019: feldkirch.travel/weinfest

Schattenburg

Bei einem Rundgang durch die gut erhaltene mittelalterliche Burg besichtigen Sie mehrere historische Räume, die Burgkapelle und den Wehrturm mit einer Ausstellung historischer Waffen. Vom vierten Stock dieses Turms hat man einen Panoramablick über die Altstadt von Feldkirch. Burggasse 1, schattenburg.at

Katzenturm

Runder Wetterturm von 1507, ehemals Teil der Stadtmauer, mit Vorarlbergs größter Uhr (8,5 Tonnen).

Churer Tor

Dieses Tor, Teil der 1491 erbauten Stadtmauer, befindet sich am Ausgang der Montfortgasse in Richtung Hirschgraben.

Gaucklerfestival

Clowns, Zauberer, Akrobaten, Jongleure und verwandte Künstler – solo und in Gruppen – zeigen Ende Juli beim jährlichen Gaucklerfestival in der Feldkircher Innenstadt ihr Können. Programm: feldkirch.travel/gauklerfestival

Zwischentöne

Konzert- und Veranstaltungsprogramm (von klassisch bis zeitgenössisch), drei Wochenenden pro Jahr an verschiedenen Orten. Programm: montforter-zwischentoene.at

Potentiale

Dreitägiges Kulturfestival (und Messe) rund um Design, Fotografie und Medienkunst. Programm: potentiale.at

Außerhalb der Stadt

Von Feldkirch aus können Sie viele Tagesausflüge machen. Zum Beispiel nach Dornbirn, etwa 25 Autominuten von Feldkirch entfernt, die größte Stadt Vorarlbergs (43.000 Einwohner) verfügt über einen schönen historischen Marktplatz, eine gemütliche Fußgängerzone und viele Geschäfte. Etwas weiter finden Sie Bregenz, mit interessanten Museen und natürlich die Bregenzer Festspiele. Auch die verschiedenen Täler, z.B. das hochalpine Montafon, das Bregenzerwald, mit seiner innovative Holzarchitektur, oder das Große Walsertal, sind von Feldkirch aus leicht zu erreichen.

Hauptplatz Villach
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