Neusiedler See-Seewinkel

Radfahren im Nationalpark

Text: Emely Nobis, Bild: Frits Roest

Im Naturreservat Neusiedler See-Seewinkel im Burgenland radelt man durch eine einmalige Steppenlandschaft, so flach wie ein Zehncentstück. Radfahrreportage über diese UNESCO Welterberegion.

Der Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel im Burgenland liegt an der Grenze mit Ungarn im Osten des Alpenlandes Österreich. Es ist einer der sechs Nationalparks in Österreich und steht obendrein auf der Welterbeliste der UNESCO. Mehr als dreihundert Vogelarten leben hier: Löffler, Meeresschwalben, Kraniche, Störche, Bienenfresser, Eisvögel, wilde Enten und graue Gänse. Und das schönste ist: Es ist nicht eingezäunt! Besser noch: Äcker, Dörfer und Naturreservat fließen hier ineinander und quer durch diese Landschaft läuft ein ausgedehntes Wegenetz mit gut markierten Radwegen und kaum einem Höhenunterschied. Ein Eldorado für Genussradler also, auch weil hier an die dreihundert Tage im Jahr die Sonne scheint. Während man über die Steppe radelt, zwitschert, schnattert, quakt und zirpt es überall. Man kommt an Schilfgürteln, trockenem Grasland, Wäldern, Weideflächen, Sümpfen und Teichen vorbei. Man fährt durch Weingärten, Sonnenblumenfelder, verschlafene Dörfer und Weiden mit Pferden, Mangalica-Schweinen und Straußvögeln. Die Luft flimmert in der Sonne.

Lackenradweg

Der beste Weg den Nationalpark kennenzulernen ist der Lackenradweg (B20): Ein 48 Kilometer langer Rundweg durch das Reservat und die umliegenden Dörfer. Wir starten in Podersdorf am See, einem lebhaften Ort am Ufer des Neusiedler Sees. Dieser untiefe Steppensee (mit 315 m2 der größte Europas) entstand vor ca. 140.000 Jahren durch eine Bodensenkung. Der Wasserstand dieses abflusslosen Sees wird hauptsächlich vom Niederschlag beeinflusst‘, erzählt Nationalparkmitarbeiter Alois Lang. “Es ist wie eine riesige Badewanne, die übergeht, wenn zu viel Regen auf einmal fällt. Aber der See kann auch austrocknen, wenn es zu wenig regnet. Das ist das letzte Mal zwischen den Jahren 1865 und 1871 passiert. Damals ist der See einfach sechs Jahre verschwunden.”

Ab Podersdorf fahren wir mit unseren gemieteten E-Bikes in Richtung Illmitz, an sicher drei „Stinkerseen“ vorbei. Lang hat uns erklärt, dass sie ihren Namen dem Schwefel verdanken, der hier aus dem Boden brodelt. Ein wenig später passieren wir die „Zicklacke“, eine der über achtzig „Lacken“ (Tümpel) im Park, gefüllt mit sodahaltigem Wasser („zick“ auf Ungarisch). Manche sind ausgetrocknet, aber man kann die Umrisse immer noch klar sehen wegen der Salzablagerung.

Auf ungefähr ein Drittel unserer Radtour kommen wir zum Sandeck: Früher ein Weinbaugebiet und jetzt eine große Sandebene. Im Jahre 1994 wurde hier ein ehemaliger ungarischer Wachturm wiederaufgebaut, von dem aus man eine herrliche Aussicht bis nach Ungarn hat. Man bekommt da oben auch einen guten Eindruck vom umfangreichen Schilfgürtel rundum den Neusiedler See: Neben der Donaudelta das größte geschlossene Schilfgebiet Europas.

Aber die Hauptattraktion hier ist eine Herde weißer, blauäugiger Esel. Es sind die Nachkommen der Zier-Esel, die früher für den Adel gezüchtet wurden, aber mittlerweile vom Aussterben bedroht sind. Weiße Tiere zu besitzen war einst ein Privileg des Adels. Jetzt verrichten die Esel eine nützliche Aufgabe im Nationalpark als Rasenmäher. Sie verhindern, dass die offene Ebene zuwächst mit Schilf, Sträuchern und Bäumen und das ist wichtig um das ökologische Gleichgewicht zu erhalten. Es sind neugierige Tiere, die gerne die Gesellschaft picknickender Touristen suchen. Mit ein bisschen Glück, sicher, wenn man ein Fernrohr dabei hat, kann man eine Herde grauer Steppenrinder oder wilde Przewalski-Pferde beobachten. Diese sind wie die Esel bei der Arbeit, halten aber lieber ein bisschen Abstand. Wegen der riesigen Hörner der Steppenrinder kommt man denen sowieso lieber nicht zu nahe.

Zugvögel schauen

Über Illmitz fahren wir weiter zum nächsten Höhepunkt dieser Radtour: die Lange Lacke. Es ist der größte und vogelreichste Wasserteich in diesem Gebiet. ‚Zwischen Nordeuropa und Nordafrika ist dieses Gebiet die wichtigste Zwischenstation für viele Zugvögel um auszuruhen, zu füttern , aber auch um zu brüten‘, erzählt Lang. Außerdem ist es auch ein wichtiges Überwinterungsgebiet.

Wann ist denn der Vogelzug? Diese Frage wird Lang oft gestellt. Seine Antwort: “Immer. Es ändert sich hier pausenlos.” So verlassen die Störche das Gebiet im August und Ende September ziehen die Bienenfresser ab, sobald die Nächte kühler werden und das Insektenangebot schmäler wird. Im Sommer gibt es tausende wilde graue Gänse. Lang: “Dann muss man als Radfahrer richtig aufpassen, keine Muttergans mit ihren Küken zu überfahren, denn die rennen einfach über die Straße”. Im Herbst kommen die kleineren Blässgänse aus der russischen Tundra zum Neusiedler See. “Davon haben wir im Winter mehr als 30.000”.

Kein Wunder, dass man hier das ganze Jahr komischen Vögeln begegnen kann: Mit Stativ, Fernrohr und Teleobjektiv bewaffnet, spähen Ornithologen stundenlang den See ab um die eine oder andere besondere Art zu erwischen.

Ab der Langen Lacke radeln wir zurück nach Podersdorf am kleineren Steppensee „Zicksee“, an Feldern voller lila Salzastern, einem Fischteich, Weingärten, Kornfeldern, Bauernhöfen und modernen Windmühlen vorbei.  Es ist nur eine Stunde fahren, aber es weht ein straffer Gegenwind und wir freuen uns über den extra Antrieb unserer Elektroräder.

Strandbad und Windsurfer

Der Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel wurde im Jahre 1993 eröffnet und ist seitdem ein Katalysator für den Tourismus auf der Ostseite des Neusiedlersees. Die zehntausenden Besucher des Nationalparks haben mittlerweile entdeckt, dass die Region noch viel mehr zu bieten hat. Wie Podersdorf, wo es im Sommer belebte Terrassen, einen täglichen, kleinen Bauernmarkt gibt und die Häuser überall mit farbigen Zierkürbissen dekoriert sind. Es ist auch ein beliebtes Ziel für Kite- und Windsurfer, die vom oft starken Nordwestwind und den Wellen des Sees angezogen werden. Das ergibt auch ein attraktives Schauspiel für weniger sportive Besucher, die von der Terrasse der Sunset Bar auf dem Pier die Surfer beobachten können, die dort schnurstracks auf einem zukommen bevor sie wenige Meter entfernt umdrehen… oder umfallen.

Im Sommer locken das Strandbad Podersdorf und der Campingplatz am Ufer viele Badegäste, oft Familien mit Kleinkindern. Das Wasser ist untief und sehr sauber. Nicht umsonst wird der Neusiedler See auch „das Meer der Wiener“ genannt. Surfgebiet und Strandbad sind klar getrennt, also kommt man sich nicht in die Quere.  Sonnig ist es sowieso meistens und die Temperatur kann schon mal mehr als 30 Grad erreichen. Für Radtouren kann man denn auch besser im Frühjahr kommen, wenn der Frühling verführt mit Mohnblumen, Orchideen, Kirschblüten und Feldern voller Sonnenblumen. Oder im Frühherbst, wenn die Trauben reif sind und man immer wieder Schreckschüsse hört um die gefräßigen Stare fernzuhalten. Dann ist es herrlich um nach einer langen Radtour bei einem Heurigen einzukehren, den Wein des Winzers und regionale Schmankerln (Leckerbissen) zu genießen.

Kulturweg und Freiluftmuseum

Um neben Natur auch etwas von der Kultur(geschichte) der Region mitzubekommen, fahren wir den Kulturradweg (B23), einen 26 Kilometer langen Rundweg ab Gols. Die erste Sehenswürdigkeit auf unserer Tour ist Mönchhof. Josef Haubenwallner fing vor Jahren an Gebrauchsgegenstände aus alten Bauernhöfen und Werkstätten, Schulen und sogar Kirchen zu sammeln, als er sah, dass diese drohten verloren zu gehen. Er wollte damit das Wissen um das ländliche Leben im vorigen Jahrhundert im östlichen Burgenland erhalten. Seine Sammlung wuchs zu einem Freiluftmuseum, inklusive Gebäude, die anderswo abgerissen wurden und hier wieder aufgebaut. Man kann hier leicht einen halben Tag herumstreunen, bis man alles gesehen hat in diesem Dorf im Dorf, komplett mit Schule, Kegelbahn, Postamt, Kolonialwarenhändler, Zimmerwerkstatt, Schmiede und sogar einer kleinen Kirche mit Friedhof.

Nach diesem Einblick in das dörfliche Leben radeln wir weiter nach Halbturn. Hier liegt das gleichnamige Schloss, im Jahre 1711 vom Habsburger Kaiser Karl VI erbaut als Jagd- und Sommerschloss. Das barocke Schlösschen, jetzt im Eigentum eines entfernten Nachkommen,  überlebte den Zweiten Weltkrieg und die russische Besatzung, wurde aber im Jahre 1949 trotzdem bei einem Feuer fast völlig verwüstet. Nur das Vestibül und ein großer Saal mit Deckenfresken blieben erhalten. Die ursprüngliche Fassade ist mittlerweile restauriert und innen beherbergt das Schloss eine jährlich wechselnde Ausstellung. Der Garten des Schlosses lädt zum Verweilen ein und auf der Terrasse des Hotel-Restaurants Knappenstöckl kann man sich gut ausruhen und lokale Spezialitäten genießen. Auch ein Besuch der Schlosskirche, die vom Feuer erspart blieb, lohnt sich.

Sisi-Kirche

Der letzte Halt auf unserer Kulturradtour ist ein anderes barockes Bauwerk: die Basilika Maria Geburt in Frauenkirchen. Die zwei mächtigen Türme dieser im Jahre 1702 eingeweihten Bischofskirche, haben wir während unserer Radtour schon ein paar Mal von weitem gesehen. Wir parken unsere Räder auf dem Platz vor der Kirche, wo gerade eine Hochmesse abgehalten wird. Wir haben Glück: Die Türen stehen offen und wir mischen uns unter den vielen Gläubigen und Touristen. Neben Deutsch hören wir auch slawische Sprachen und Ungarisch. Die Messe wird von vier Bischöfen aus In- und Ausland geleitet. Der Chor der Don Bosco Kirche in Wien singt zwischen den Lesungen und Gebeten eine Messe von Josef Haydn, der fast sein ganzes Leben in dieser Region gelebt hat.

Schon am Vortag hat Alois Lang uns erzählt, dass der Nationalpark zwar vom Land Burgenland verwaltet wird, aber hunderte Grundeigentümer kennt. Einer der größten ist die katholische Kirche. Eine Macht, die wieder fühlbar wird in dieser vollgepackten Kirche. Dass die Kirche uns irgendwie bekannt vorkam, stimmte auch. Im Jahre 1956 wurden hier die Aufnahmen für den zweiten Sissi-Film (Die junge Kaiserin) von Ernst Marischka, mit Romy Schneider und Karl-Heinz Böhm in den Hauptrollen, gedreht. Die Schlussszenen, wo die junge Kaiserin durch Ungarn reist, wurden im Seewinkel aufgenommen, weil es im Jahre 1956 in Ungarn zu einem Aufstand kam, der blutig niedergeschlagen wurde und mit der Invasion russischer Truppen endete. Vor der Kirche in Frauenkirchen hört das ungarische Volk im Film, dass ihr Land ab dann ein gleichwertiges, autonomes Königreich sein wird in der Österreichisch-Ungarischen Doppelmonarchie. Das geschah in Wirklichkeit im Jahre 1867, als letzter Versuch das ungarische Unabhängigkeitsstreben zu unterdrücken. Welch ein Zufall, dass diese Szenen ausgerechnet  1956 gedreht wurden und dadurch der Film an Bedeutung gewann.

Tipps & Adressen

Allgemein

Man erreicht die Region Neusiedler See-Seewinkel mit dem Auto ab Passau über die A3 Richtung Linz und die A1 Richtung Wien, ab München über die A8 Richtung Salzburg und die A1 Richtung Wien. Vor Wien die A21 und die A4 Richtung Bratislava nehmen bis Abfahrt Gols. Nächste Flughäfen sind Wien-Schwechat und Bratislava. Zugauskunft (bis Weiden am See oder Frauenkirchen) auf oebb.at oder bahn.de Viele Hotels bieten ein Shuttleservice an.

Besucherzentrum Nationalpark

Im Besucherzentrum auf der Hauswiese, am Rande von Illmitz, kann man alles Wissenswerte über Flora und Fauna des Nationalparks erfahren. Es hat das ganze Jahr geöffnet und bietet Exkursionen zu den Jahreszeiten entsprechenden Themenbereichen an. nationalpark-neusiedlersee-seewinkel.at

Radwege

Achte auf gute Ausrüstung: Karte, Reparaturset, genügend Wasser, Kopfbedeckung und ein Fernstecher oder Fernrohr. Beschreibungen der Radtouren um den Neusiedler See (inklusive den ungarischen Teil) und Karten zum Downloaden auf podersdorfamsee.at

Fahrradverleih

Radsport Waldherr, Hauptstraße 42 in Podersdorf am See, radsport-waldherr.at

Nächtigen

Tipp: Im Sommer kann es im Burgenland schon mal ordentlich heiß werden. Darum beim Vermieter erkundigen ob es Airconditioning gibt.

Strandcamping Podersdorf

Schattenreicher Campingplatz der Gemeinde Podersdorf. Direkt am Neusiedler See, mit eigenem Strand und gratis Wifi.  Es gibt einen kleinen Campingshop, aber Geschäfte und Gastronomie in Podersdorf sind ganz nah. Geöffnet ab Anfang März bis Ende Oktober. Strandplatz, Podersdorf am See, strandcamping-podersdorfamsee.at

Pannonia

Gastfreies Hotel-Restaurant in der direkten Nähe vom Strandbad. Geräumige, moderne Appartements und Zimmer. Eigener Parkplatz und Fahrradstall. Ergiebiges Frühstücksbüffet und gehobenes Restaurant. Seezeile 20, Podersdorf am See, pannonia-hotel.at

Seehof

Kinderfreundliches Hotel-Restaurant am Ende der Strandpromenade. Mit Spielzimmer und Kinderstühlen im Restaurant und Speisesaal. Seeufergasse 23, Podersdorf am See, seehof-gisch.at

Gasthaus Shiatsu

Pension mit vier Zimmern und einem Appartement. Die Sauna wird auf Ansuchen eingeheizt. Eigentümerin Ingrid Schreier macht sich beim Frühstück viel Arbeit. Strandgasse 33,  Podersdorf am See, schreier.cc

Pension zur Sonne/Egermann

Weingut und Pension der Familie Egermann, mit modernen Zimmern und gemütlichen Sitzecken im großen Innenhof. Sauna, Schwimmbad und Fahrradstall. Wenn man abends noch einen Wein genießen will, notiert man die Flasche und Zimmernummer einfach auf einer Liste beim Kühlschrank. Apetlonerstraße 28-30, Illmitz, egermann.info

Salzl

Pension (in Illmitz) und Weingut (nahe Illmitz) der Familie Salzl. Das moderne Weingut ist spezialisiert auf Rotweine. Die komfortabelen Zimmer liegen an einem geräumigen Innenhof mit Schwimmbad und Sauna. Weingut: Zwischen den Reben in Illmitz; Pension: Obere Hauptstraße 16, Illmitz, salzl.at

Rosenhof

Hotel, Restaurant und Weingut der Familie Haider, spezialisiert auf Dessertweine. Der schöne Innenhof ist voller Rosensträucher. Geräumige, modern eingerichtete Zimmer mit viel Privatsphäre  und oft einem eigenen Patio. rosenhof.cc

Johannes Zeche

Hotel-Restaurant mit Wintergarten. Zimmer mit modernem Komfort. Klassische, gutbürgerliche Küche mit regionalen Spezialitäten, die man im Innenhof unter den Weinranken genießen kann. Florianigasse 10, Illmitz, johannes-zeche.at

Villa Vita Pannonia

Hotel und Ferienpark mit Luxuswohnungen, eigenem Spa und Schwimmteich, drei Restaurants, Obstgarten, Reitschule, Tennisplätze, Fußballfelder, und noch viel mehr Sportmöglichkeiten. Verwöhnen pur für die, die nichts selber organisieren möchten. Storchengasse 1, Pamhagen, vilavitapannonia.at

Hotel-Restaurant Knappenstöckl

Feines, kleines Boutiquehotel in den Dienstbotenräumen von Schloss Halbturn. Im Schloss, Halbturn, restaurant-wieser.at

St. Martins Therme & Lodge

Spa und Wellnessresort am Rande des Nationalparks mit eigenem Ranger und Streichelzoo. Im Seewinkel 1, Frauenkirchen,  stmartins.at (hier berichten wir über die Martinstherme).

Essen & Trinken

Zur Dankbarkeit

Schönes und bestes Restaurant der Gegend. Im Sommer isst man unter den Kastanienbäumen im Innenhof oder im traditionellen Gasthaus von Josef und Markus Lentsch.  Bekannt für klassische Gerichte wie jiddische Hühnerpate oder ungarische Fischsuppe mit Paprika. Montag und Mittwoch geschlossen. Reservieren ist zu empfehlen. Hauptstraße 39 in Podersdorf am See, dankbarkeit.at

Wachtler’s Laterndlkeller

Typischer Buschenschank in Podersdorf, wo man sich dazusetzt an langen Holztischen und Bänken. Familie Wachtler serviert eigene Weine und kleine Speisen. Seestraße 26, Podersdorf am See, laterndlkeller.at

Zum fröhlichen Arbeiter

Die Familie Tschida arbeitet hier sichtlich mit Spaß, das merkt man sofort in diesem in der ganzen Gegend geliebten Restaurant. Die beiden Brüder stehen abwechselnd in der Küche oder servieren am Tisch. Auf der Karte Fleisch von pannonischen Steppenrindern aus dem Nationalpark und nirgends schmecken die Somlauer Nockerl – einen regionalen Leckerbissen aus Biskuitteig mit Chocoladesoße und Schlagsahne – so gut wie hier. Glücklicherweise führt der Lackenradweg durch Apethlon. Quergasse 98, Apetlon, tschidas.at

Anschauen

Dorfmuseum Mönchhof

Freiluftmuseum mit mehr als 35 Gebäuden, die einen Eindruck des dörflichen Lebens im vorigen Jahrhundert vermitteln. Bahngasse 62, Mönchhof, dorfmuseum.at

Schloss Halbturn

Barockschloss mit Museum, Park, eigenem Weingut und prima Hotel-Restaurant Knappenstöckl in den ehemaligen Dienstbotenräumen. Im Schloss, Halbturn, schlosshalbturn.com

Einkaufen

Wein einkaufen kann man direkt bei allen erwähnten Weingütern. Für weitere Tipps: Renommierte Weingüter Burgenland, rwb.at

Vinothek Weinclub 21

Für ein kleines Entgelt kann man in dieser Vinothek des Weinbauernverbandes Podersdorf 84 Weine von 21 Winzern kosten und kaufen zu ab Hof Preisen. Seestraße 35-37, Podersdorf am See, weinclub21.at